Presse

 

„Dass Familienbande kammermusikalisch den Vorteil bieten, sich aus dem „Effeff“ zu verstehen, war beim Mori-Trio exemplarisch zu erleben. Wie aus einem Guss musizierte man die drei Werke dieses Abends, grundsolide, mit überzeugendem Blick auf deren jeweils eigene Idiomatik. Wobei sich der „Mori-Zugriff“ durch eine nachgerade plastische Präsenz aller drei gleichberechtigten Stimmen auszeichnete: entschieden im Ausdruck, weich und biegsam im Ton, zumal bei den Streichern.“

 

Bonner General Anzeiger, 13. Januar 2018

 

 

 

„...entwickeln die drei Musiker eine Klangschönheit, die die Eigenarten von Piano, Violine und Cello verdeutlichen. Behutsam, mit sanftem Anschlag auf dem Steinway-Flügel und mit subtiler Bogenführung spüren sie den Themen nach, bauen in großen Spannungsbögen die tänzerischen Elemente auf...Eine Kostbarkeit, diese Dvorak’schen Dumky-Sätze, gespielt vom Mori-Trio.“

 

Kölner Stadt-Anzeiger, 15. Januar 2018

 

 

 

„Antonin Dvorak ist der überragende Musikant Böhmens – dies in der edelsten Bedeutung des Wortes. Seine Musik atmet wie die kaum eines anderen Komponisten die Seele seines Landes, jene Lebensfreude, die natürlich ihre Schattenseiten kennt. Gerade diese Kehrseiten kommen in den Interpretationen des ‘Mori Trio’ zum Tragen.

Besonders das Trio op. 65 zeichnet sich durch einen starken dramatischen Impetus aus. Die Mori lesen das Werk von der anderen Seite. Das Musikantische steht hier nicht im Mittelpunkt, schimmert aber immer wieder durch, verdrängt zeitweise den nachdenklichen, gelegentlich gar melancholischen Tonfall.

Die Lektüre des f-Moll-Trios ist kohärent, sie wird plastisch, differenziert mit einem herzhaft warmen Streicherton vermittelt, dem sich das Klavier mühelos anpasst.

Opus 90 kommt dann wiederum etwas schwungvoller, verspielter und auch virtuoser daher. Auch dieser Ansatz macht Sinn, handelt es sich hier doch um eine wunderbare Spielerei mit der Dumka, dem ukrainischen Volkslied. Insgesamt ist es eine bereichernde Dvorak-Einspielung mit einem hervorragend disponierten ‘Mori Trio’.“

 

Pizzicato (Guy Engels)

 

 

 

„Anstatt die Kontraste und slawischen Akzente zu verschärfen, besticht das Mori Trio durch eine eher ausgewogene und nüchterne Herangehensweise, aber ohne jegliche Blässe. Die Streicher klingen wunderschön und ausdrucksstark. Das Klavier singt mit Finesse und Diskretion. Und die Aufnahme, die in einer Kirche in Wuppertal entstanden ist, wird diesem Moment des intimen musikalischen Austauschs gerecht“

 

Clic musique ! (Emmanuel Lacoue-Labarthe)